Viele Amazon Seller schalten Kampagnen, aber nur wenige wissen wirklich ob ihre Strategie stimmt. Ein hoher ACoS, fehlende Negative Keywords oder eine unstrukturierte Kampagnenarchitektur kosten jeden Monat Geld, ohne dass man es auf den ersten Blick sieht.
Unser Amazon Ads Check gibt dir in weniger als 3 Minuten eine ehrliche Einschätzung deiner Kampagnen. 9 gezielte Fragen zu Struktur, Gebotssteuerung, Keyword-Management und Ad-Types und du bekommst sofort eine konkrete Auswertung mit den wichtigsten Handlungsfeldern.
Kein Anmelden, kein Abo, kein Kleingedrucktes. Einfach starten und herausfinden wo dein größter Hebel liegt.
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Viele Amazon Seller investieren monatlich Budget in Werbung, aber nur wenige wissen wirklich ob ihre Kampagnen so aufgestellt sind wie sie sein sollten. Ein hoher ACoS ist nicht immer ein Budgetproblem. Meistens steckt die Ursache tiefer: in einer unklaren Kampagnenstruktur, fehlenden Negative Keywords oder einer Gebotssteuerung die auf Bauchgefühl statt auf Daten basiert.
Unser Amazon Ads Check gibt dir in wenigen Minuten eine ehrliche Einschätzung deiner Kampagnen. Das Ganze ohne Anmeldung, ohne Verkaufsgespräch, ohne Kleingedrucktes. Neun gezielte Fragen zu den Bereichen die auf Amazon wirklich den Unterschied machen. Das Ergebnis zeigt dir schwarz auf weiß wo deine Stärken liegen und wo Budget verloren geht.
Wir bewerten dabei nicht nur ob du Kampagnen schaltest, sondern ob du sie richtig schaltest. Sponsored Products allein reichen in den meisten Kategorien längst nicht mehr aus. Wer auf Amazon profitabel wachsen will, braucht eine durchdachte Struktur über alle Ad-Types hinweg, ein konsequentes Keyword-Management und Kennzahlen die er wirklich versteht und nutzt.
Der Check basiert auf den gleichen Kriterien die wir bei der Betreuung unserer Kunden täglich anwenden. Kein generisches Selbsttest-Formular, sondern ein Werkzeug das aus echter Amazon-Praxis entstanden ist.
Die Kampagnenstruktur ist das Fundament jeder erfolgreichen Amazon Ads Strategie und gleichzeitig der Bereich, in dem die meisten Fehler gemacht werden. Wer Broad Match, Exact Match und automatische Kampagnen gemeinsam in einer Kampagne laufen lässt, hat keine Kontrolle darüber wo das Budget landet, welche Keywords tatsächlich performen und wie Gebote sinnvoll gesteuert werden können.
Eine saubere Trennung nach Match-Type ist dabei nur der erste Schritt. Idealerweise wird zusätzlich nach Produkt, Produktgruppe und Funnel-Phase getrennt. Das bedeutet: Eine Auto-Kampagne dient ausschließlich dem Datensammeln und der Keyword-Recherche. Broad-Kampagnen erschließen neue Suchbegriffe mit kontrollierten Geboten. Exact-Kampagnen konzentrieren das Budget auf bewährte, konvertierende Keywords mit maximaler Präzision.
Ohne diese Trennung ist es nahezu unmöglich, gezielt zu optimieren. Man weiß nicht welches Keyword Budget verbraucht, welcher Match-Type konvertiert und wo Gebote angepasst werden müssen. Eine durchdachte Kampagnenstruktur ist deshalb keine Frage des Perfektionismus, sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass alle weiteren Optimierungsmaßnahmen überhaupt wirken können. Auch dafür haben wir einen KPI Rechner entwickelt, damit alle Zahlen sauber berechnet werden können: https://www.mediasprout.de/amazon-kpi-rechner/
Keyword-Management ist kein einmaliger Aufwand bei Kampagnenstart, sondern ein kontinuierlicher Prozess der wöchentlich stattfinden sollte. Der Search Term Report ist dabei das wichtigste Werkzeug das Amazon Advertisern zur Verfügung steht und gleichzeitig eines der am wenigsten genutzten.
Im Search Term Report siehst du genau auf welche Suchanfragen deine Anzeigen ausgespielt wurden, wie viele Klicks und Kosten dabei entstanden sind und ob Conversions erzielt wurden. Suchanfragen die Budget verbrauchen ohne zu konvertieren werden als Negative Keywords gesetzt. So fließt das Budget ausschließlich in relevante, kaufbereite Suchanfragen.
Das Harvesting funktioniert in die andere Richtung: Suchanfragen die aus Auto- oder Broad-Kampagnen heraus konvertieren, werden als Exact Keywords in manuelle Kampagnen überführt. So wächst das Keyword-Portfolio organisch auf Basis echter Kaufdaten statt auf Basis von Vermutungen.
Negative Keywords sind dabei einer der wirkungsvollsten Hebel um den ACoS zu senken. Schnell, direkt und ohne zusätzliches Budget. Wer diesen Prozess konsequent und regelmäßig betreibt, wird über Wochen und Monate eine deutliche Verbesserung der Kampagneneffizienz beobachten.
Ein Gebot das geraten wird ist kein strategisches Gebot, es ist ein Zufallstreffer. Die gute Nachricht: Der maximale CPC lässt sich präzise berechnen. Die Formel ist einfach: Ziel-ACoS in Prozent multipliziert mit der Conversion Rate und dem Verkaufspreis ergibt den maximalen Klickpreis den du dir leisten kannst ohne unprofitabel zu werden. Alles darüber hinaus kostet Marge.
In der Praxis empfiehlt es sich, mit 80 Prozent des maximalen CPCs zu starten um einen Puffer zu haben und erste Daten zu sammeln. Gebote werden dann auf Basis von tatsächlicher Performance angepasst — Keywords die konvertieren bekommen höhere Gebote, Keywords die Klicks ohne Conversions produzieren werden gesenkt oder pausiert.
Placement Modifier sind ein weiteres Werkzeug das viele Seller nicht oder kaum nutzen. Amazon erlaubt es, Gebote für bestimmte Platzierungen prozentual zu erhöhen. Top of Search, Rest of Search und Produktseiten können separat gesteuert werden. Top of Search hat in den meisten Kategorien die höchste Conversion Rate, kostet aber auch mehr. Wer die Placement-Performance regelmäßig auswertet und Modifier gezielt einsetzt, kann Budget effizienter verteilen und gleichzeitig mehr Sichtbarkeit in den wertvollsten Positionen erkaufen.
Sponsored Products sind der meistgenutzte Ad-Type auf Amazon und für viele Seller der einzige. Das ist verständlich, denn Sponsored Products sind einfach einzurichten, direkt messbar und in den meisten Fällen der stärkste Hebel für unmittelbare Conversions. Aber wer ausschließlich auf Sponsored Products setzt, verschenkt erhebliches Potenzial in anderen Bereichen des Funnels.
Sponsored Brands erscheinen prominent oben in den Suchergebnissen und ermöglichen es, Markenbekanntheit aufzubauen bevor der Kaufentscheid gefallen ist. Mit eigenem Logo, Headline und mehreren Produkten in einer Anzeige erzeugen Sponsored Brands eine Markenpräsenz die Sponsored Products allein nicht leisten können. Sponsored Brand Videos sind dabei besonders wirkungsvoll, denn bewegte Bilder fallen auf und erklären Produkte auf eine Art die statische Anzeigen nicht können.
Sponsored Display geht noch einen Schritt weiter und erlaubt es, Käufer außerhalb der aktiven Suche zu erreichen. Retargeting auf Produktseiten, Zielgruppen-Targeting nach Kaufverhalten und Kategorie-Targeting auf Konkurrenzprodukte sind Möglichkeiten die weit über das klassische Keyword-Advertising hinausgehen. Wer alle drei Ad-Types strategisch kombiniert und jedem eine klare Rolle im Funnel zuweist, hat einen strukturellen Vorteil gegenüber Wettbewerbern die nur auf einen Kanal setzen.
Gutes Reporting bedeutet nicht mehr Daten, sondern die richtigen Daten zur richtigen Zeit, richtig interpretiert. ACoS allein sagt wenig darüber aus ob eine Kampagne wirklich funktioniert. Er misst nur das Verhältnis zwischen Werbeausgaben und werbeattribuiertem Umsatz, lässt aber den organischen Anteil komplett außen vor.
Der TACoS (Total Advertising Cost of Sales) setzt die Werbeausgaben ins Verhältnis zum Gesamtumsatz inklusive organischer Verkäufe. Er zeigt ob Amazon Advertising als Wachstumstreiber funktioniert oder ob Advertising den organischen Umsatz kannibalisiert. Ein sinkender TACoS bei stabilem oder wachsendem Umsatz ist ein starkes Signal dafür dass Kampagnen nachhaltig wirken.
Die Conversion Rate zeigt ob das Problem beim Traffic oder beim Listing liegt. Ein niedriger ACoS bei niedriger CVR bedeutet: Die Anzeige ist effizient, aber das Listing überzeugt nicht. Ein hoher ACoS bei hoher CVR bedeutet: Das Listing ist stark, aber der Traffic ist zu teuer. Beide Situationen erfordern unterschiedliche Maßnahmen — und ohne sauberes Reporting lassen sie sich nicht unterscheiden.
Cost per Order, Impressionen, CTR und Placement-Performance runden das Bild ab. Wer diese Kennzahlen regelmäßig auswertet, Trends erkennt und Maßnahmen daraus ableitet, trifft bessere Entscheidungen — schneller, mit weniger Streuverlusten und mit einem klaren Fokus auf das was wirklich zählt: profitables Wachstum auf Amazon.
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